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Schreibziele 2022 – Rückblick

G’day, Mate!

Werfen wir doch einen Blick zurück ins Jahr 2022 und schauen wir, was ich von den vorgenommenen Zielen erreicht habe 🙂

Amicitia

Young Adult – 6-teilige Reihe

Hier hatte ich mich ja im letzten Beitrag eher bedeckt gehalten, weil ich nach all den Tiefschlägen eher vorsichtig geworden bin, überhaupt noch an eine Veröffentlichung zu glauben.

Aber ich hatte im dritten Anlauf dann Glück. Ich habe nicht nur eine wundervolle Lektorin gefunden, sondern auch eine Lektorin, die perfekt zu den Chaoten und mir gepasst hat und das Beste aus dem Manuskript herausgeholt hat. Das hat mich total glücklich gemacht und die Zusammenarbeit war toll (und ganz anders als die im „Verlag“).

Hier habe ich wirklich Vollgas gegeben und bin wahnsinnig zufrieden mit dem, was ich erreicht habe: Zwei Lektorate, etliche Vorüberlegungen zu Marketing und Co und auch Erstellung der jeweiligen Grafiken und Videos. Es hat total viel Spaß gemacht und ich will nicht eine Sekunde davon missen 🙂

GSW

Fantasy – Trilogie

Zeitgleich mit Amicitia 1 habe ich damals eine Fantasytrilogie geschrieben. Sie ist vor vielen Jahren, bei allen Testlesern durchgefallen, was absolut verständlich ist. Mein Handwerk war schlecht und mein Schreibstil auch. Ich hatte das Projekt auf Eis gelegt, weil auch damit viele schmerzhafte Erfahrungen einhergehen, ähnlich, wie es bei Amicitia der Fall ist. Aber ich musste in letzter Zeit immer wieder an die Geschichte denken und habe gemerkt, wie viel sie mir eigentlich bedeutet. Ähnlich wie bei Amicitia will ich das Projekt nicht aufgeben, nur weil ich es damals handwerklich nicht besser wusste und weil mir Leute extrem schmerzhafte Äußerungen an den Kopf geworfen haben.

Hier habe ich den ersten Teil gelesen und es mir damit richtig gemütlich gemacht – tolle Musik auf den Ohren und das iPad mit Pen auf den Knien und einfach gelesen und Notizen gemacht. Danach habe ich das komplette Manuskript Kopf gestellt und einen neuen Plot erarbeitet. Ob der etwas taugt? Keine Ahnung. Das werde ich demnächst noch einmal prüfen. Mir ging es auch nicht so sehr darum, direkt das perfekte Buch zu plotten, sondern mich der Idee wieder vorsichtig anzunähern und ich glaube, ich bin endlich auf dem Level, dass ich die Komplexität, die dahintersteht, auch bewältigen kann. Und das macht mich sehr, sehr glücklich.

„Das Tequila Projekt“

Genre geheim – mehrteilige Serie im Kurzformat

Ich mach es kurz und schmerzlos: Hier ist original NICHTS passiert.

„Mona“

New Adult – 4-teilige Reihe

Ich stehe mit diesem Projekt wahnsinnig auf Kriegsfuß, das ist wirklich mittlerweile nicht mehr lustig … ich habe es nochmal umgeplottet, fühlte mich damit aber auch nicht so richtig wohl und war kurz davor, endgültig das Handtuch zu werfen. Nach einigen Überlegungen habe ich dann die Aufteilung der Teile umgeworfen und hoffe, dass ich nun mit einer anderen Einteilung und einem neuen Ansatz mehr aus der Reihe herausholen kann.

„Eyes“

New Adult

Auch hier habe ich nichts geschafft.

2022 war ein produktives und doch schwieriges Schreibjahr. Ich hatte mit vielen Schreibzielen wahnsinnig viel Freude und habe auch gemerkt, dass das Feuer wieder in mir brennt, was ich total genossen habe und wofür ich sehr, sehr dankbar bin.

Gleichzeitig hatte ich die ganze Zeit Angst, dass dieses Gefühl mich trügt und nur Fake ist. Das ist schwierig zu erklären, aber … ich traue dem Frieden nicht. Das Schreiben steht auf sehr wackligen Füßen, schwankt und ist fragil. Ich fühle mich ein wenig wie ein Tier, das bei der kleinsten unvorhergesehenen Bewegung wegrennt und Schutz sucht.

Deshalb habe ich mich mit meinen Schreibzielen auch ziemlich verfranzt. Konnte den Fokus nicht richtig setzen, weil ich nicht wusste, wohin ich mit dem Ganzen will. Das hat darin geendet, dass ich zu viel / nicht das Richtige wollte und demnach viel gemacht habe, was aber vielfach nicht so zielführend war.

Ich habe mich dann noch einmal sehr lange hingesetzt und überlegt, wie ich dieses komische Gefühl loswerde und realisiert, dass mir ein Plan fehlt. Den habe ich nun erstellt und ja, er ist verdammt umfangreich und macht mir auch ein wenig Angst 😀 aber ich bin wieder auf Kurs. Ich weiß, was ich wann tun muss und hab klare Ziele, die mir eine Struktur und damit auch wieder Sicherheit geben.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das Schreibjahr 2023 anfühlen wird – zumal es auch mein erstes Veröffentlichungsjahr wird 😀

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No worries,

Sarah