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April 2022

G’day, Mates!

Obwohl es schon fast Ende Mai ist, kommt erst jetzt mein Monatsrückblick für den April – ich weiß. Der Monat ist bereits Schnee von vorgestern. Das ist nicht gewollt und leider wird der Versatz noch ein wenig bestehen bleiben. Aber da ich die Beiträge in erster Linie für mich schreibe, ist das schon okay so 🙂

Der April begann mit einem Paukenschlag. Die ersten vier Tage waren gewohnter Alltag, viel Stress und zu wenig Zeit für Me-Time, aber dann wurde alles ein wenig anders. Ich hab nämlich Corona bekommen und musste mich knapp zwei Wochen in Quarantäne begeben. Es fing am Abend an, da war mir merkwürdig kalt von innen und da ich direkten Kontakt zu einer positiven Person hatte, wusste ich schon, dass das nur Corona sein kann. Am Tag darauf habe ich einen Test gemacht und das erste Mal zwei Striche gesehen. Also direkt zum PCR-Test und mich mit knapp 40 Grad Fieber ins Bett gelegt. Das hielt auch zwei Tage an. Danach fühlte ich mich richtig schlapp, hab auch fürchterlich starken Husten gehabt, aber eigentlich ging es mir soweit nicht schlechter als bei einer Erkältung – die, die ich im Dezember hatte, war wesentlich schlimmer als das. Leider kam das dicke Ende danach: Ich hatte für einige Wochen mit Long Covid-Symptomen zu kämpfen. Extreme, bleierne Müdigkeit, totale Lethargie und Lustlosigkeit auf alles. Minimalste Anstrengung, maximale Erschöpfung. Und mein Tinnitus ist seitdem lauter als je zuvor, was mich an manchen Tagen absolut in den Wahnsinn treibt. Mittlerweile geht es mir aber bis auf den Tinnitus wieder gut und dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Denn laut meiner Ärztin hatte ich für mein Alter trotz Impfung eine ungewöhnlich hohe Viruslast.

Sehr traurig gemacht hat es mich, dass Familie aus dem Ausland über Ostern da war und wir so gut wie nichts voneinander hatten, da wir uns isolieren mussten. Durch Corona ist das Zusammenkommen weniger geworden und da hütet man jeden Moment wie einen Schatz und das hat sehr an meinen Nerven gezerrt. Ich finde nicht schlimm, dass ich es hatte, dann hat man es auch mal durch ;), aber der Zeitpunkt hätte nicht mieser sein können.

Und lasst euch eins gesagt sein: Corona und Zahnspange ist scheiße.

Ich war, nachdem es mir besser ging und ich wieder negativ getestet wurde, im Planetarium. Da war ich vermutlich seit der Grundschule nicht mehr. Uns wurden die Sternenbilder erklärt, wie die Planeten umeinander kreisen und woraus sie bestehen und ich fand das wahnsinnig spannend. Der Weltraum ist etwas, was mich schon immer fasziniert hat und womit ich mich viel zu wenig beschäftige. Die Mitarbeiterin war auch sehr sympathisch und hat eine tolle Erzählstimme gehabt, was das Ganze noch angenehmer und interessanter gemacht hat. Ich möchte mehr solcher Erlebnisse und mir mehr Zeit dafür nehmen, aus Bereichen dazuzulernen, mit denen ich sonst nicht so konfrontiert werde. Leider fehlt einem im Alltag so oft die Zeit dafür.

Ansonsten habe ich mir in diesem Monat endlich wieder einen Laptop zugelegt. Nachdem ich mein MacBook verkauft habe, weil ich kein Apple-Mensch bin und es nie sein werde und im letzten Sommer jämmerlich in meinem Zimmer eingegangen bin, wurde es Zeit, wieder mobil zu arbeiten und ich bin einfach nur glücklich damit. Ich kann wieder nahtlos von überall aus arbeiten und das tut mir richtig gut. Vor allem der psychische Cut zwischen Arbeit und Freizeit, weil ich die Geräte wechsle. Wow. Das ist einfach nur genial.

Wenn man mit Coroni im Bett liegt, hat man entweder viel Zeit für TikTok oder … Bücher 🙂 Ich habe eine Menge gelesen. The Cousins von Karen McManus hat mich aber leider überhaupt nicht gut unterhalten und ich bin sehr im Zwiespalt, ob ich weitere Bücher der Autorin lesen möchte. Der schwarze Thron von Kristen Britain hat mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt, die Reihe weiterzulesen, da jetzt die Teile folgen, die ich bisher noch nie in der Hand hatte. Wind & Weite von Marleen S. Meri hat mir gut gefallen. Die Seefahrerthematik habe ich so sonst selten in Büchern und die Figuren mochte ich sehr. Am meisten hat mir aber der Humor gefallen. Ich kann fliegen / Mondsüchtig waren Gänsehaut / Fear Street-Bücher und haben für kurzweiligen Lesespaß gesorgt. Wer dem Glück hinterher rennt, läuft daran vorbei von Russ Harris war ein interessantes Sachbuch, hat mich aber mit den ständigen Aussagen wie „Sie müssen aber auch die Übungen machen, sonst bringt das Buch nichts“ total unter Druck gesetzt. Ich muss gar nichts, wenn ich es nicht will. A Court of Mist and Fury von Sarah J. Maas hat mir nicht so gut gefallen wie der erste Band, was aber an dem Chaos in meinem Alltag lag, glaube ich.

Ich habe das langweilige The Tribe-Game zu Ende gespielt und ehrlich gesagt war ich einfach nur froh, dass ich es beenden konnte. Ansonsten war dieser Monat recht Games-arm, weil nach Corona so viel liegengeblieben ist, dass ich zu nichts mehr gekommen bin.

Meine Serienflaute hält an. Im Coroni-Wahn habe ich The 100 Staffel 1 und 2 durchgesuchtet, aber mit der dritten Staffel werde ich, genau wie damals, überhaupt nicht warm und bin wieder kurz davor, die Serie abzubrechen. Dieses Mal endgültig.
Ich habe auch weiter GNTM geschaut, muss aber sagen, dass ich die Staffel wirklich zunehmend langweiliger finde. Die Fotoshootings fand ich immer am spannendsten und die sind dieses Jahr praktisch nicht vorhanden oder einfach … laienhaft. Sehr schade.
Ansonsten habe ich nichts gesehen und das macht mich etwas traurig, weil ich gern wieder in einer richtig guten Serie versinken wollen würde.

Da ich für ein Projekt beschlossen habe, dass OneRepublic vermehrt in der Playlist vorkommen soll, habe ich mir viele ihrer Lieder angehört. Ich lerne die Band immer mehr zu schätzen und stelle fest, dass die richtig viele gute Lieder haben. Mal sehen, vielleicht werde ich noch Fan 😀

OneRepublic - Someday (Official Music Video)

Zwei Tage? Na, lange haben Sie es aber nicht ausgehalten.

Meine Ärztin über meinen Kampf gegen die Corona-Ansteckung x)

Wieder mal ist der Monat schon halb rum. Der Mai hat bisher vor allem eines für mich mitgebracht: Einen schönen Geburtstag, gefolgt von Anspannungen und vielen Fragezeichen, wie es für mich Ende des Jahres in manchen Bereichen des Lebens weitergeht. Aber davon dann im kommenden Monat. Und, kleiner Spoiler: Ich war endlich wieder auf einem Konzert!

Ich hoffe, ihr hattet einen guten April und einen hoffentlich (noch) besseren Mai!


No worries,

Sarah