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September 2021

G’day, Mates!

Der September ist für mich der Vorbote vom Herbst. Die Tage werden schon ein wenig kürzer, es wird minimal kälter und das Schmuddelwetter setzt schon ein bisschen ein. Leider war es dieses Jahr anders. Wir hatten einige sehr heiße und viel zu schwüle Tage, was mir den Monat etwas madig gemacht hat. Obwohl ich das Ding mit dem Tee schonungslos durchziehen wollte, hat das angesichts von 27 Grad Raumtemperatur nicht so super geklappt. Trotzdem war der September insgesamt ein richtig guter, wenn auch fürchterlich stressiger Monat.

Wenn ich so durch meinen Kalender blättere, fühlt sich der September unfassbar lang an, obwohl ja jetzt schon wieder Oktober ist. Verrückt.

Ich habe eine Menge erlebt, Vieles davon kann ich leider nicht erzählen, weil es mit meiner Arbeit zu tun hat, aber insgesamt war der September seit langem mal wieder ein echt guter Monat, der viele schöne Ereignisse mit sich brachte.

Ich habe Anfang des Monats Erdnüsse zum Züchten bekommen. Aus den fünf Erdnüssen sind zwei richtig tolle Pflanzen gewachsen und zwei kommen eventuell noch nach. Ich bin echt sehr stolz auf mich, da nach dem schnellen Tod meines Salbeis im letzten Jahr nicht damit gerechnet habe, dass da überhaupt etwas passiert 😀 mal sehen, ob ich die nach etwa 150 Tagen auch ernten kann. Das hat mir jedenfalls diesen Monat echt sehr viel Freude bereitet, jeden Tag zu sehen, wie die Pflänzchen wachsen 🙂 Drückt mir die Daumen, dass sie noch eine Weile durchhalten 🙂

Ich habe jetzt endlich Klarheit, was meinen Kiefer angeht und nun auch einen Plan. Sarah muss auf jeden Fall eine Spange tragen, aber zum Glück keine feste mit Brackets, sondern sehr wahrscheinlich eine mit durchsichtigen Schienen, was mir eine riesig große Last von den Schultern nimmt. Ich bin absolut nicht eitel, aber ich möchte normal essen und Zähne putzen können, ohne Angst haben zu müssen, dass das Essen in der Spange hängt. Ich möchte auch nicht unbedingt, dass man das sieht. Das hat mich total gestört und die Aussicht, zwei Jahre Metall im Gesicht zu haben, hat mich sehr belastet. Aber das ist nun hoffentlich Schnee von gestern und demnach gehe ich nun etwas ruhiger in die ganze Sache. Wenn ich Glück habe, kann ich das ganze auch schon im Oktober konkret angehen.

Nicht so schön war, dass ich zu meiner Fahrschule gegangen bin, um mich zwecks Fahrstunden zu erkundigen und die den Preis klammheimlich um 8€ (!) erhöht haben. Als Bestandskundin, die einen laufenden Vertrag hat, finde ich es schwierig, dass man diese Erhöhung akzeptieren muss und auch nur auf meine Nachfrage hin informiert wird. Ich habe absolut Verständnis dafür, dass man in der Branche die Preise erhöhen muss. Als ehemalige Freiberuflerin verstehe ich das vollkommen, gerade auch durch Corona und einer knapp 9-monatiger Schließung der Schulen. Aber 8€??? Das ist Wucher! Zwar kamen die mir mit dem Preis etwas entgegen, aber ärgerlich bin ich trotzdem. Momentan frage ich mich wirklich, warum ich mir das alles überhaupt noch antue 🙁

Gegen Ende des Monats wurde ich etwas verrückt – und alles passierte in einer Woche. Gemeinsam mit meiner besten Freundin alberte ich herum und irgendwie landen wir dann immer beim Thema Anastacia. Wir haben uns durch die Sängerin vor knapp 15/16 Jahren kennengelernt und meist googeln wir dann, was die gute Frau eigentlich macht (Spoiler: Das ist leider nicht mehr viel). Dabei haben wir dann gesehen, dass sie 2022 in die Stadt aller Städte kommt – Ulm! xD Uns juckte es in den Fingern, hinzugehen, vor allem, als wir gesehen haben, dass das Konzert fast ausverkauft ist. Wir überlegten noch einige Tage, weil wir mittlerweile nicht mehr so große Fans sind. Aber kommt, was eiern wir hier rum: Natürlich haben wir uns Tickets gekauft und wir fahren nächstes Jahr nach Ulm und ich freue mich WAHNSINNIG drauf! Meine beste Freundin wiederzusehen, zu Anastacia abzudancen und einfach mal nur Spaß zu haben. Das wird ein total verrücktes Wochenende – in Ulm City!

In der gleichen Woche habe ich mir endlich einen lang gehegten Wunsch erfüllt und sagen wir so: Das Ergebnis kann nicht schöner sein und es war weniger schmerzhaft als gedacht 🙂 Ich habe einige tolle Anregungen für mein Tequila-Projekt bekommen und das war vermutlich das Highlight vom Highlight. Ich bin SO unendlich glücklich damit, wirklich.

Endlich habe ich Sun Sister von Lucinda Riley beenden können, nachdem ich es im Juli (!) begonnen hatte und dann immer nur sporadisch einige Seiten darin gelesen habe. Ich fand den Teil schwächer als die anderen, weil er viel zu langgezogen und auch zu klischeehaft war. Man konnte Vieles vorausahnen und das bei mehr als 800 Seiten … schade. Danach habe ich Juli im Winter von A. L. Kahnau gelesen. Es thematisiert Mobbing in der Schule und obwohl ich es mutig finde, sich dem Thema zu nähern, hat mir die Umsetzung nicht ganz so zugesagt. Vermutlich hatte ich einfach auch die falschen Erwartungen an das Buch. The four agreements von Miguel Ruiz hatte einige nette Gedanken, aber insgesamt war das Buch ein totaler Reinfall. Viel zu religiös und „glaub daran, dann wird das schon“, sowas finde ich ja eh sehr schwierig. Dann habe ich von Hermann Hesse Siddharta gelesen und wow. Ich habe gemerkt, dass ich es nicht zum richtigen Zeitpunkt gelesen habe und werde es deshalb definitiv noch einmal lesen, weil ich noch mehr mitnehmen möchte. Eine Enttäuschung war Das Hurenschiff von Martina Sahler, was von den Gefangenen handelt, die 1788 mit den ersten Booten nach Australien kamen. Ich konnte zu keiner Figur eine Bindung aufbauen und dadurch plätscherte alles nur vor sich hin.

Ich habe ein bisschen Sims gespielt. Leider war mein Grundstück, auf dem ich gelebt habe, total verbuggt, was ich erst durch einen ungeplanten Umzug herausgefunden habe. Nun wohne ich wieder in Sulani und irgendwie ist da gerade die Luft raus, obwohl ich mich freue, ein neues Bestreben und eine neue Karriere zu erfüllen. Mein Sim hat Zwillinge bekommen und zieht diese nun zusammen mit dem Partner auf, mit dem sie getrennt lebt. Da ich bei Plumbella gesehen habe, dass sie mit einer geschiedenen Familie ein Wechselmodell nutzt, schicke ich die Kids für eine Woche zu dem Vater (und kümmere mich in der Zeit um die Karriere der Mutter) und dann wieder zur Mutter. Das ist ein völlig neues Spielerlebnis, macht das Ganze aber sehr realistisch und mir bereitet das Spaß. Ich habe ab und an ein wenig Dorfromantik gespielt, aber irgendwie fehlte mir diesen Monat echt die Zeit dazu.

Ich habe mir den Film Awake auf Netflix angesehen, der von einer plötzlich auftretenden Krankheit handelt, bei der keiner mehr schlafen kann. War überhaupt nicht meins. Deshalb habe ich spontan mit Gilmore Girls angefangen. Das geht immer 😀 Mittlerweile bin ich in der zweiten Staffel und irgendwie ist es schön, wieder in das vertraute Stars Hollow zurückzukehren 🙂

Da ich ja bereits von der neuen Single von Bullet for my Valentine ausführlich geschwärmt habe, muss ich nun den jüngsten Ereignissen hier Raum geben und weil das gerade mein aktueller Jam ist, gibt es hier Anastacia. Back to the roots quasi 😀

Anastacia - Seasons Change (from Live at Last)

I generally say that the most important thing to everyone is find themselves, there is nothing more rewarding and significant for anybody’s life

WhatsApp von einem Tequila-Familymember (unserem Hostel-Dumbledore)

Ich habe für den Oktober noch keine genauen Pläne. Im Fokus werden die Vorbereitungen für die Veröffentlichung von Amicitia stehen, worauf ich schon sehr gespannt bin und auch die letzten Dinge abzuklären, bevor im November der NaNo beginnt. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr 🙂

Ich hoffe, ihr hattet einen guten September und einen hoffentlich (noch) besseren Oktober!


No worries,

Sarah

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