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Mai 2021

G’day, Mates!


Der Mai mit seinem Aprilwetter und den wechselnden Temperaturen ist vorbei und ich erzähle euch, wie ich ihn erlebt habe.

Ja, wow. Wieder ein recht ereignisloser Monat, der ins Land gezogen ist. Wobei, so ganz stimmt das dieses Mal nicht.

Anfang des Monats bin ich 30 Jahre alt geworden. Mir war es ehrlich gesagt ganz recht, dass man keine rauschende Party feiern durfte. Da ich keine Lust hatte, an meinem Geburtstag auch noch eine Maske zu tragen, blieb ich mit meinen Eltern allein. Das war aber total okay so und anders hätte ich es auch nicht gewollt. Mein ursprünglicher Plan, allein wegzufahren, war dank Corona ja nicht umsetzbar. Das hat mich sehr traurig gemacht, weil ich unbedingt zu diesem runden Geburtstag weg wollte, aber alle haben sich Mühe gegeben, mir den Tag so angenehm wie möglich zu gestalten.

ENDLICH konnte ich meine Krankenkasse wechseln und habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Das mag für manche total unspannend sein (Dinge, über die man sich als Erwachsener so freut … herrje), aber für mich war es ein richtiges Highlight. Meine ehemalige Krankenkasse hat wirklich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte und ich bin so froh, dass ich von diesem Verein jetzt weg bin und bei einer sehr kompetenten und flott arbeitenden KV bin, die mich bisher sehr zufrieden stimmt.

Ich hatte meine letzte Theoriestunde und muss nun auf mich gestellt weiter lernen und hoffe, dass ich bald mit den Fahrstunden beginnen kann. Dank der sinkenden Zahlen sieht das Vorhaben ja gar nicht mehr so düster aus, wie noch vor einigen Monaten, als ich begonnen habe. Wobei ich mich wahnsinnig vor dem Fahren selbst grusele und es von dem Standpunkt her gar nicht so schlimm finde, es rauszuzögern 😀 Gleichzeitig stauen sich momentan die Prüfungen bei den offiziellen Prüfstellen, weshalb es etwas knifflig ist, diese Zeit geschickt mit Fahrstunden und Theorie abzufangen, ohne dass man lange Pausen dazwischen hat, in denen man alles vergisst.

Ich habe jetzt meine Fahrerlaubnis beim Bürgeramt beantragt und ehrlich gesagt war ich sehr froh, dass das Wartezimmer durch Corona so leer war. Manche Sachen sind halt auch gut und dürfen gern bleiben. Und hey, man ist mal so richtig rausgekommen! Belohnt wurde dieser Ausflug mit dem Besuch einer Katze, die sich hat von mir kuscheln lassen.

Ende Mai hatte ich einen Zoom-Abend mit meiner längsten und vermutlich besten Freundin. Wir kennen uns jetzt seit 14 Jahren und haben so viele Insider, das ist Wahnsinn. Da wir uns nicht in Person sehen konnten, haben wir uns gegenseitig Fresspakete geschickt, die wie vor laufender Kamera ausgepackt haben, was total lustig war. Ich habe unteranderem ein Gänseei erhalten 😀 dann haben wir uns alte Fotos angesehen, Chatverläufe durchgelesen und gelacht, bis die Tränen kamen. Das Highlight war vermutlich unser Zungenbrecher-Video, was wir damals noch über die MSN-Sprachfunktion aufgenommen haben. Der Abend hat wahnsinnig gut getan. Nicht nur, weil man endlich mal wieder was erlebt hat, sondern auch, weil ich sehr dankbar bin, dass diese Freundschaft schon so lange hält.

Ich habe diesen Monat nicht so viel gelesen, wie ich gewollt habe, aber so ist es nun mal. Der fünfte Teil der Seven Mein Serienmonat lief nicht so gut, dafür aber mein Lesemonat. Ich begann mit Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente, was ein wichtiges und trauriges Thema behandelt, mir aber von der Umsetzung nicht ganz so zusagte. Weiter ging es mit OMG! Diese Aisling, was mir sehr gut gefiel. Ich fand es toll, wie Aislings Lebensumstände thematisiert wurden, ohne sie zum Thema zu machen. Der Humor war toll und Aisling als Protagonistin ebenfalls. Was würdest du tun? ist ein Buch über das Bedingungslose Grundeinkommen und ich habe nicht gewusst, wie sehr ich das Buch gebraucht habe. Ich habe viele meiner eigenen Ansichten spiegeln und reflektieren können und mich sehr verstanden gefühlt. Das hat total gut getan. Hoffentlich checken unsere Politiker, dass das Grundeinkommen überfällig ist. Schwimmen hat mir leider überhaupt nicht gefallen, was mich sehr traurig gemacht hat, da ich mich sehr darauf gefreut habe. Ich habe dann das Arbeitsbuch zu Das Kind in dir muss Heimat finden durchgearbeitet und von Juli Zeh Leere Herzen gelesen. Ein sehr mutiger Roman, bei dem es aber am Ende ein wenig an der Umsetzung harperte.

Momentan spiele ich den zweiten Teil von Dr. Cares – ein Zeitmanagement-Spiel, das in einer Tierarztpraxis spielt. Die Ich habe den dritten und aktuell letzten Teil der Zeitmanagement-Reihe von Dr. Cares gespielt und fand den sehr cool, da es nach manchen Leveln Entscheidungselemente gab, die die Story beeinflussten. Da Sims mich momentan total nervt, habe ich durch Zufall auf YouTube den Soundtrack von Pharao gefunden und an einem Wochenende nochmal von vorn angefangen. Das letzte Mal habe ich das Spiel 2016 gespielt und bin in einer Kriegs-Mission steckengeblieben, die ich einfach nicht bewältigen kann. Da man nicht zurückgehen kann, um seine Auswahl für die Mission zu ändern und ich auch in den Spielelementen nicht mehr eingedacht war (gerade die Produktionsketten sind sehr wichtig und komplex), habe ich neu angefangen und die ersten fünf Missionen geschafft. Obwohl das Spiel echt sehr alt ist, habe ich damit momentan große Freude damit. Vor allem die Musik macht Bock. Mein Ziel ist es, das erste Mal (!) seit den Neunzigern wirklich alle Missionen zu schaffen. 2016 bin ich immerhin zur 17. von 24 Missionen gekommen. Ich schaff das 😀

Nachdem ich diesen Monat 11 Serien angefangen und nach nur einer halben Folge von meiner Liste geschmissen habe, ist es wohl offiziell: Ich bin einer absoluten Serienflaute. Mir kann man es, was das angeht, gerade überhaupt nicht rechtmachen und ich finde alles einfach nur langweilig, wenig originell und meh.

Ich habe mir Step Up 3D angesehen, den ich damals, vor knapp 10 Jahren, total mochte. Dann habe ich mir erneut den Dance Academy Film angesehen, der mir ein bisschen besser gefiel als beim ersten Mal, aber die Serie wird für mich immer besser sein. Allein schon, weil die in Sydney spielt und der Film leider hauptsächlich in New York wie jeder andere Tanzfilm. Ansonsten habe ich es geschafft, eine Serie zu beenden, die mir nicht mal wirklich gefiel. Zero Chill handelt von einer Familie, bei der die Kinder Eishockey spielen und Eiskunstlauf betreiben. Alles war sehr klischeebehaftet und eigentlich auch recht öde. Aber trotzdem habe ich alle Folgen gesehen, weil es mich zumindest ein bisschen fesseln konnte.

Dann gab es ja noch GNTM-Finale, was durch Corona super langweilig und auch sehr in die Länge gezogen war. Ich freue mich aber, dass Alex gewonnen hat, wobei ich es Dascha genauso gegönnt hätte.

Und dann gab es ja noch DAS Event, den ESC. Ich muss sagen, dass mich die nahe beieinandersitzenden Menschen ohne Maske sehr nervös gemacht haben, aber ich hoffe auf gute Erkenntnisse dieser Studie. Wie immer waren sehr schräge Dinge dabei und ich bin traurig, dass Australien* nicht vertreten wurde, aber ich war positiv überrascht von Russland und auch Malta gefiel mir erstaunlich gut. Obwohl ich von den rockigeren Songs Finnland besser als Italien fand, freut es mich mega, dass keine Arschwackel-Nummer im Blingbling-Kleid gewonnen hat, sondern ein Rocksong (und über das angebliche Koksen reden wir hier nicht).

Kinners, alles ist wieder im Lot! Sarah hört wieder Metal, also bitte keine Panik mehr schieben 😀

Da ich das letzte Jahr fast hauptsächlich meine Australia 2019-Playlist gehört habe, die aus Popsongs aus diversen Hostels bestand und ich die Künstler entdeckt habe, die Bestandteil dieser Playlist waren (ich sage nur Dua Lipa), kehre ich langsam wieder zu meiner liebsten Musikrichtung zurück. Wobei ich auch sagen muss, dass mich diese Musik Konzerte und Live-Events nur noch mehr vermissen lässt und ich seitdem ein bisschen traurig bin, bzw. mich Corona mehr nervt als ohnehin schon. Was würde ich nicht dafür geben, auf ein Bullet for my Valentine-Konzert zu gehen …

Bullet for my Valentine - Leap of faith (Live in Berlin in der Columbiahalle am 24.10.2018)

„Wie kann man nur so streberif sein … mir ist das so fremd, ich kann das Wort nicht mal schreiben.“

Nachricht der besten Freundin

Im Juni ist nichts Großes geplant. Ich werde weiter für den Führerschein lernen und hoffen, dass ich da mal ein wenig vorankomme, denn langsam nervt mich mein langsames Tempo doch sehr. Das Wetter wird ja schöner, so kann man auch mehr raus. Ansonsten bleibt abzuwarten, was der Monat noch so bringt 🙂

Ich hoffe, ihr hattet einen guten Mai und einen hoffentlich (noch) besseren Juni!


No worries,

Sarah