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April 2021

G’day, Mates!


Der April inklusive wechselhaftem und recht kühlen Wetter ist rum und ich möchte euch gern erzählen, wie ich ihn erlebt habe.

Ich frage mich langsam, was ich in diesen Abschnitt schreiben soll, weil man gefühlt den einen gleichen Tag immer und immer und immer wieder erlebt und sich kaum ein Einschnitt machen lässt, der durch abwechslungsreiche Tätigkeiten entsteht, wie zum Beispiel mal das Haus für private Zwecke oder zum Vergnügen zu verlassen. Gleichzeitig möchte ich nicht über Corona jammern, weil die Nerven bei allen sowieso schon blank liegen und es mir, den Umständen entsprechend, eigentlich noch gut geht. Aber irgendwie ist das Thema ja doch immer so präsent, wie ein Elefant, der mitten im Raum steht und bei dem sich keiner traut, etwas zu sagen.

Ich hatte diesen Monat wieder einige Theorie-Termine und muss sagen, dass ich mir das mit dem Führerschein ein klitzekleines bisschen leichter vorgestellt habe. Mir fällt es wahnsinnig schwer, dafür zu lernen, weil ich mit Autos nichts anfangen kann, mich herzlich wenig fürs Fahren und den Straßenverkehr, der für mich als Fußgänger nicht wichtig war, interessiere. Ich hab mich nie als Autofahrerin gesehen und dadurch Vieles ausgeblendet. Das rächt sich jetzt und ich bereue das sehr. Die App, mit der ich lerne, ist auch nur bedingt hilfreich was die Erklärungen angeht und der Theorieunterricht dank Corona auch sehr kurz gehalten. Ich bin so einige Male sehr verzweifelt und frage mich immer noch, ob das wirklich sein muss. Aber ohne Auto keine Kuh, so einfach ist das leider. Wenigstens stehen mir nur noch zwei Termine bevor, weswegen ich, was das und Corona angeht, erstmal beruhigt sein kann.

Ansonsten ist wirklich nichts passiert. Man wuselt sich so durch den Alltag, versucht sich einen Reim auf die sich täglichen ändernden Beschlüsse zu machen und behält die Zahlen im Blick.

Ich habe diesen Monat nicht so viel gelesen, wie ich gewollt habe, aber so ist es nun mal. Der fünfte Teil der Seven Sisters-Reihe hat mich total enttäuscht. Moon Sister war einfach nur anstrengend. Die Protagonistin war grauenvoll und die Geschichte von Tiggy sehr blass. Ich habe Big Magic von Elizabeth Gilbert erneut gelesen, um mich zum Schreiben zu inspirieren. Leider war War’s das jetzt? von Holly Bourne eine totale Enttäuschung, weil der Klappentext etwas ganz anderes versprochen hat, als die Geschichte bot. Schade, denn genau deshalb wollte ich es lesen. Projekt Artenschutz war sehr sehr interessant und absolut empfehlenswert, wenn man mehr über den Klimawandel und seine Auswirkungen, aber auch das Veterinärstudium lernen will. Verity von Colleen Hoover hat mir erstaunlich gut gefallen, ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet. Ich habe den wunderschön aufgemachten Schreibratgeber Wonderbook begonnen, der zwar nichts Neues erzählt, das Wissen aber auf eine visuelle Art präsentiert, die mir einen ganz anderen Zugang beschafft und dadurch doch wieder neue Aspekte mit sich bringt. Außerdem lese ich gerade Wuhan Diary. Wieso auch immer ich mir im gefühlt niemals endenden Lockdown ein Corona-Buch antue, verstehe, wer will.

Momentan spiele ich den zweiten Teil von Dr. Cares – ein Zeitmanagement-Spiel, das in einer Tierarztpraxis spielt. Die Storyline gefällt mir sehr, weil sie ab und an interaktive Elemente hat. Ich mag die Musik und die einzelnen Level. Es ist echt schön zu sehen, dass sich die Entwickler immer wieder neue Dinge einfallen lassen, um auch langjährige Spieler bei Laune zu halten. Ansonsten habe ich viel Sims gespielt. Aktuell versuche ich mich an der „Super-Sim“-Challenge. Meine Sim-Dame soll alle Jobs, Bestreben, Challenges und Co meistern, sodass sie alle Merkmale und Features hat. Es macht eine Menge Spaß. So habe ich mit einem Mod das erste Mal eine Teenager-Schwangerschaft gespielt, was sehr spannend war und mir viel Freude bereitet hat.

Momentan kann mich auf Netflix nichts ansprechen. Die meisten Serien hängen in der Schwebe – dank Corona. Andere sind nur eine Staffel lang, was bedeutet, dass sie mit einem Cliffhanger enden und vermutlich nie fortgesetzt werden. Darauf reagiere ich mittlerweile sehr allergisch und fange die meisten Serien gar nicht erst an. Deshalb habe ich Ocean Girl durchgesuchtet, weil mir nach entspannten Jugendserien war und hach. Ich find die Geschichte rund um Neri und den Bates-Jungs noch immer klasse. Nicht nur, dass es eine australische Serie ist und ich viele Schauspieler wiederentdeckt habe, sondern auch das ganze Setting. Ich wäre so gern auf ORCA und vielleicht hat die Serie dazu beigetragen, dass ich ursprünglich Meeresbiologin werden wollte.

Und dann begann ja noch auf VOX der Club der roten Bänder-Ableger Tonis Welt! Toni ist mein absoluter Liebling vom Club. Die Art, wie Ivo Kortlang den jungen Autisten spielt, ist einfach wahnsinnig rührend und ich hab mich so sehr über jede Folge gefreut. Die Serie ist lustig, rührend, ernst, liebevoll und einfach nur schön. Ganz besonders habe ich mich darüber gefreut, dass eine Schauspielerin von der ersten Staffel DRUCK dabei war. Fangirling auf mehreren Ebenen 😀

Fun Fact: Mein erstes Konzert war das der Sugababes. Ja, fragt nicht. Da ich in meinem Musikerinnerungsbuch im Jahr 2004 angekommen bin, habe ich seeehr viel alten Kram gehört und so herausgefunden, dass die Sugababes nun unter „Mutya Keisha Siobhan“ wieder unterwegs sind und mir einige ihrer Lieder angehört. Eins hat mich total geflasht und lief im April rauf und runter. Ich habe wieder gemerkt, wie sehr ich Mutyas rauchige Stimme mag und wie toll die Stimmen der drei harmonieren. Ohrwurmalarm garantiert!

Mutya Keisha Siobhan (MKS) | - "Flatline" - A64 [S7.EP12]: SBTV

„Man ist nie zu alt, um das zu machen, wofür man brennt.“

Meine Kollegin

Der April wird mich hoffentlich trotz Corona dem Führerschein ein wenig näherbringen. Ich freue mich darauf, weiter Im Mai habe ich nichts geplant. Ich habe die letzten zwei Theorie-Termine und versuche mich weiter durch die knapp 1200 Fragen in der App zu kämpfen und bin gespannt, was sonst so noch passieren wird. Ich hoffe sehr, dass weitere Verwandte geimpft werden können und natürlich, dass die Zahlen runtergehen. Alles Weitere muss man dann sehen. Ich mache keine richtigen Pläne mehr, es funktioniert momentan einfach nicht.


Ich hoffe, ihr hattet einen guten April und einen hoffentlich (noch) besseren Mai!


No worries,

Sarah