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Februar 2021

G’day, Mates!


Der zweite Monat in diesem Jahr ist auch schon wieder rum und ich muss sagen, der Februar war super. Nicht nur, weil er an einem Montag begann und total perfekt an einem Freitag endete, sodass man volle vier Wochen hatte, sondern auch mit dem, was ich im Februar erlebt habe.

Wie soll ich diese Kategorie füllen, wenn man noch immer im Lockdown lebt und das Leben auf das Notwendigste reduziert?

Das Highlight in diesem Monat war für mich wohl der absolut unerwartete Schnee. Ich habe so einige Ausflüge unternommen, um das Wunder zu genießen und diese einzigartige Magie vollkommen auszunutzen. Ich liebe Schnee. Ich liebe, wie er glitzert, die Geräusche und wie anders die Welt aussieht. Und es war SEHR interessant zu sehen, was nachts alles so sein Unwesen im Garten treibt 😀

Ich hatte einige Arzttermine in diesem Monat, von denen nicht alle gut liefen. Ich kann es nicht leiden, wie anmaßend manche Ärzte über einen urteilen, obwohl sie weder Hintergründe, noch weitere Informationen kennen und mit Aussagen um sich werfen, die Schaden anrichten können und einem den eigenen Leidensweg absprechen, weil sie sagen, dass „so etwas nicht existiere“, dabei erlebe ich es ja. Sowas rumort sehr lange in mir und macht mich eher nervöser als dass es mich beruhigt. Ich habe das letzte Dänischbuch beendet und werde hier vorerst eine unbestimmte Pause mit dem Lernen einlegen. Ob ich in der kommenden Zeit noch schaffe, ASL zu lernen, ist fraglich, dazu später aber mehr.

Mein Lesemonat war wirklich mau und das macht mich sehr traurig. Aber es war so viel los, dass ich mich nicht wirklich aufs Lesen konzentrieren konnte. Mein Monat fing mit Dry an, einem Jugendbuch, in dem es darum geht, was passiert, wenn man kein Wasser mehr zur Verfügung hat. Man hätte so viel draus machen können und am Ende wurde das Problem nebensächlich auf einer Seite gelöst. Das fand ich sehr enttäuschend. Das Schicksal der Drachentöchter war ein fiktiver historischer Roman, der von koreanischen Trostfrauen im Krieg handelte. Etwas, worüber ich absolut nichts wusste und dankbar bin, mehr darüber gelernt zu haben, obwohl es schrecklich war, zu lesen, was den Kindern angetan wurde. Mein absolutes Highlight war Pearl Sister. Der Roman spielt in Australien (Badelaide, Badelaide, Badelaide!!!) und schafft es, von den typischen Klischees (Auswanderin verliebt sich in den heißen Cowboy, die eigentlich Jackaroos heißen, aber ist den meisten wurscht) abzuweichen. Beeindruckt hat mich, mit wie viel Sensibilität die Geschichte der Aborigines ihren Platz fand. Australia Day is Invasion Day. Danke, Lucinda Riley. Mein Abschluss bildete Der Meister und Margarita, ein absolut wirrer, russischer Klassiker, den ich nicht mal ansatzweise zusammenfassen kann, der sich aber gut lesen ließ.

Julia legte mir immer mal wieder Stardew Valley nahe, was ich bisher ignorierte – sorry nochmal. Da Steam einen Sale hatte, kaufte ich mir das Spiel, weil ich mir zumindest mal eine Meinung darüber bilden wollte. Nun ja. Ich bin bereits im zweiten Jahr meiner Farm, habe mittlerweile einen vollen Stall mit Kühen (eine heißt Torte und macht mich wahnsinnig glücklich) und Schafen und Hühnern. Mein Haus wird gerade ausgebaut und mein Veggie Patch wächst und gedeiht. Kurz gesagt: Ich bin süchtig und das Verrückte ist, es fühlt sich original wie Farmarbeit an, nur nicht im Reallife, sondern am PC. Es ist so entspannend, wenn man die Tomaten gießt und im Hintergrund die Schafe blöken hört. Nebenher habe ich Unsung Heroes gespielt, ein Zeitmanangement-Spiel von GameHouse, in dem es um Archäologie und die Geschichte einer chinesischen Bäuerin geht, die sich am Kaiser rächen möchte, da er ihre Eltern getötet hat. Das Spiel ist sehr anders als die übrigen Spiele der Firma, aber es hat mir gefallen.

Ich habe die sechste Staffel von DRUCK beendet, was mich sehr mitgenommen hat, da ich mich absolut in der Protagonistin Fatou wiedererkannt habe. Bisher ist noch nicht klar, ob die Serie weitergeht und mir fehlt das tägliche Campen vor YouTube sehr. Masked Singer hat begonnen, finde ich dieses Mal aber wahnsinnig langweilig und werde es nicht weitersehen. Ich habe diesen Monat außerdem endlich Orange is the new black beendet und obwohl mir die letzten beiden Staffeln nicht mehr so gut gefallen haben, ist die Serie sehr nachhaltig bei mir im Gedächtnis geblieben. Absolute Empfehlung. Und dann gibt es ja im Februar das Ereignis … Germany’s Next Topmodel. Es macht Spaß, was soll ich dazu groß sagen 😀 knatschig bin ich, weil meine Favoritin, die gehörlose Teilnehmerin, direkt am Anfang rausflog, aber es sind sehr diverse Mädchen bei, was absolut spannend ist. Ende des Monats sah ich Dein letztes Solo, denn ich nehme jede Ballett-Serie mit. Die hat mich aber ehrlich gesagt sehr angeekelt. Machtmissbauch der Lehrer gegenüber der Schüler gehören zum Alltag, versuchter Mord, Vergewaltigungen und Drogensucht. Nein, danke.

Diesen Monat hat es mich wieder in die 90er zurückNachdem ich letzten Monat die 90er auf den Ohren hatte, habe ich mich nun zu den 2000ern vorgearbeitet und bin irgendwie bei sämtlichen von Popstars gecasteten Girlgroups gelandet. Fragt nicht, das Hostelleben hat meinen Musikgeschmack total zerschossen.

Preluders - Everyday Girl (Official Video)

Wenn du dich für eine Sache entscheidest, entscheidest du dich automatisch gegen eine andere.

Englisch-LK-Lehrerin, 2008

Der März wird spannend, weil sich für mich viel im privaten Bereich ändert. Ich muss mir neue Routinen aufbauen und auch einige Abstriche vornehmen. Das wird sicherlich nochmal sehr spannend und herausfordernd. Ich bin sehr nervös, wie ich das alles so wegstecke und auch, wie sich manche Dinge weiter entwickeln. Natürlich werde ich nochmal Vollgas geben, was die Vorbereitung meiner ersten Veröffentlichung Ende April angeht, es bleibt also spannend! 🙂


Wie war euer Januar?


No worries,

Sarah