Travel

Die Sache mit den Erwartungen bei Work and Travel

Erwartungen sind das, was ein Auslandsjahr extrem knifflig macht – oder es einem auch kaputt machen kann.Ich möchte in diesem Post über meine eigenen Erwartungen an mein Auslandsjahr sprechen, aber auch über die Erwartungen anderer, die an mich herangetragen wurden.

Seit meinem fünfzehnten Lebensjahr wollte ich für ein Jahr nach Australien. Das Land hat schon immer eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt, die nichts mit tödlichen Krabbeltieren oder magischen Stränden zu tun hat. Es war für mich eher diese grenzenlose Weite, der rote Sand, etwas, was man so in anderen Ländern einfach nicht findet. Vielleicht ist es auch einfach nur ein Gefühl, das dieses Land für mich transportiert und so von keinem anderen erzeugt werden kann.


Es hat mich fast die Hälfte meines Lebens gekostet, bis ich diesen Wunsch wahr werden ließ. Was zum einen daran lag, dass ich die Schule beenden musste und am fehlenden Mut oder der passenden Zeit. Hier mal kurz eingehakt: Der richtige Zeitpunkt kommt nie, man muss ihn sich selbst schaffen, denn ein Jahr wegzugehen ist nicht ohne. Das sollte man sich gut überlegen. Während dieser Jahre, in denen ich nicht nur meinen Schul-, sondern auch meinen Studienabschluss machte, recherchierte ich wie eine Wahnsinnige, was man in Australien machen kann, wie das Backpacken funktioniert, behielt Änderungen für das Work and Travel-Visum im Auge und erkundigte mich nach Organisationen, verglich Preise und Leistungen und erstellte mir nach und nach eine Liste von Dingen, die ich sehen oder erleben wollte.


Viele sagen „Mein Australienjahr soll das beste Jahr sein, das ich je erleben werde.“ Puh. Da kommt ja auch so gar kein Druck auf . Ich habe mir von Anfang an gesagt: „Mein Australienjahr soll das wichtigste Jahr sein, das ich je erleben werde.“


Und es war gut, dass ich das so formuliert habe.

Was waren meine Erwartungen an dieses Jahr?

Als ich als Backpackerin nach Australien reiste, war das mein vierter Aufenthalt in diesem Land, der erste allein. Mein Ziel war es, sagen zu können, Australien komplett bereist zu haben. Denn so viel fehlte mir nach drei Aufenthalten nicht mehr. Das habe ich auch geschafft. Natürlich kann man immer mehr sehen und machen und einen gesamten Kontinent wird man als Tourist vermutlich niemals erkunden können, aber ich habe ein Gespür dafür bekommen, wie Australien tickt und das war mir wichtig.Ich wollte ein Jahr erleben, in dem ich aus meiner Komfortzone ausbreche; alles tue, was ich normalerweise in Deutschland nicht tun kann. Dazu zählte für mich an erster Stelle Farmarbeit. Ich bin ein riesengroßer Fan der Serie McLeod’s Daughters und wollte unbedingt lernen, Schafe zu scheren, Rinder zu treiben und Farmarbeit zu machen. Gleichzeitig wollte ich in Australien Jobs ausüben, zu denen ich hier zu Hause keinen Zugang erhalte oder die ich aufgrund eines mangelnden Papiers nicht ausüben kann. Denn wozu soll ich weggehen, wenn ich im Auslandsjahr genau das mache, was ich auch zu Hause tue? Deshalb war es für mich ausgeschlossen, Au Pair zu machen, mein Geld mit Kellnern oder Ähnlichem zu verdienen.
Ich hatte einen sehr detaillierten Reiseplan gemacht, weil ich das Beste aus meinem Jahr herausholen wollte, schließlich ist das lebenslänglich die einzige Option für so ein Auslandsjahr. Zum Beispiel war es für mich indiskutabel, meinen Aufenthalt auf Tasmanien in die Mitte meines Jahrs zu verlegen, weil es dann Winter und damit viel zu kalt gewesen wäre. Anhand dessen habe ich, eben, weil ich mich sehr damit beschäftigt habe, eine Route mit Dingen zusammengestellt, die ich machen wollte – passend zu Jahreszeiten und Witterungen. Als ich mich von meiner Arbeitsstelle verabschiedete, wurde ich dafür belächelt. „Sowas kann man doch nicht planen„.
Menschen sind verschieden. Die einen lassen sich treiben, die anderen planen. An beiden Herangehensweisen ist nichts falsch.

Was waren die Erwartungen anderer an mein Jahr?

Erst einmal: Wieso stellen Außenstehende überhaupt Erwartungen an das, was ich tue? Es ist doch mein Australienjahr. Etwas, wofür ich recherchiert, hart darauf hin gearbeitet und verdammt viel gespart habe. Und hier möchte ich allen, die ein Jahr weggehen wollen, einen wichtigen Ratschlag mitgeben: Ignoriert diese Erwartungen. Blendet sie aus. Wenn ihr die Person seid, die sich auf den Weg macht, seid ihr die einzige Person, die etwas von sich erwarten sollte.
Diese Erwartungen kamen hauptsächlich von einigen wenigen Freunden, die erwarteten, täglich mit schönen Fotos und krassen Geschichten versorgt zu werden und von Followern auf Instagram, die ebenfalls erhofften, regelmäßig mit Content versorgt zu werden. Eine Forderung, die ich nicht verstehe, weil ich niemandem Berichte schuldig bin.

Ich mache dieses Jahr für mich.
Für niemanden sonst.

Nun ja. Vieles kam dann anders, als ich in Australien war und es passierten einige Dinge, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Und die auch nicht das thematisieren, was meine Kollegen bei der Verabschiedung ansprachen.

Maheno Shipwreck – Fraser Island

Ich bin die ersten zwei Monate gereist, um alles zu sehen, was mir noch fehlte, solang ich ein gutes finanzielles Polster hatte. Denn gerade Touren und Städte wie Melbourne sind teuer. Allgemein ist Australien ein teures Land, um dort ein Jahr zu reisen, trotz guter Wechselkurse von Euro zu Dollar. Ich arbeitete fünf Wochen auf einer Farm und wollte Ende April nach Darwin reisen, um dort meinen geliebten Mindil Market zu besuchen, worauf ich seit zehn Jahren hingefiebert hatte. Doch da wuchsen bereits die Sorgen ums Geld und auch um die Frage, wann ich einen Job finden würde.


Ich hatte mich während der kurzen Zeit wieder und tiefer in das Land verliebt und wollte nun, obwohl es an Wahnsinn grenzte, einen Job für mein 2nd year finden.


Kurzer Exkurs, was das ist und was man dafür tun muss:

Um ein Jahr in Australien reisen zu können, muss man das Work and Holiday-Visum beantragen (und bezahlen). Das erlaubt es einem, für 12 Monate in Australien zu leben und zu arbeiten. Dieses Visum bekommt man in Deutschland bis zur Vollendung seines dreißigsten Lebensjahres bewilligt (also bis zu einem Tag vor eurem 31. Geburtstag). Wenn man in Australien ausgewiesene Arbeit macht, kann man sich ein zweites Visum erarbeiten (gleiche Bedingungen, ebenfalls bis 31 gültig, in anderen Ländern bis 35, aber dem hat Deutschland einen Riegel vorgeschoben. Merci -.-) Es gibt seit letztem Jahr auch noch ein drittes Visum. Was muss man für sein 2nd year tun? Für Deutsche bedeutet das 3 Monate ("88 days") Farm-, Bau-, oder Minenarbeit. Und da nur die Tage zählen, an denen man arbeitet, sind es insgesamt mehr als 88 days. Für das 3rd year-Visum muss man ein halbes Jahr lang arbeiten, gleiche Arbeitsbereiche. Nur die Harten komm' in Garten oder so.

Der Wunsch, ein 2nd year zu bekommen, entstand während meines Aufenthalts. Eigentlich war ich dagegen und hatte das auch nicht auf dem Schirm, weil es aufgrund meines Alters ziemlich eng werden würde, das zweite Jahr durchzuziehen und mir bis dahin etwas Geld anzusparen, aber ich war nicht bereit, das Land freiwillig zu verlassen und nach Deutschland zurückzukehren, das ich das keinen einzigen Tag vermisst hatte. Deshalb wollte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Farmarbeit und 2nd year.


Leider sind diese Jobs wahnsinnig heiß begehrt und es wird seitens der Arbeitgeber extrem viel Schindluder betrieben. Dazu komme ich aber noch einmal in einem anderen Post zurück, weil das in diesem den Rahmen sprengen würde, es aber ein absolut wichtiges Thema ist. über das leider viel zu wenig gesprochen wird. Ich kann es auch verstehen, glitzernde Strandfotos kommen besser an als Geschichten über illegale Arbeitsverträge.


Mir wurde ein Job versprochen, weshalb ich einen völlig überteuerten Flug von Darwin nach Brisbane buchte. Leider kam diese Arbeit nicht zustande und ich strandete dort. Während ich dort war, erhielt ich nicht nur einen Job für Farmarbeit, sondern auch für einen, der mir ein 2nd year visa ermöglicht hätte und damit die Option gab, noch einmal in Australien leben und arbeiten zu können. Was man hat, hat man und so sagte ich zu und reiste erneut nach Adelaide.


Und erlebte auf dieser Farm meine absolute Horrorvorstellung. Eigentlich auch genau das, wovor ich die ganze Zeit Angst gehabt hatte. Es war eine sehr gefährliche Situation, die nur mit viel Glück nicht total ins Auge ging. Auch hier gehe ich in einem anderen Post detailliert darauf ein, weil es hier zu viel wäre.

State Library of South Australia (Mortlock Wing) – Adelaide

Und da war ich nun. In Adelaide. Der für mich langweiligsten Stadt Australiens, ohne Hoffnung auf mein 2nd year und ohne Aussicht auf einen Job. Ich hatte fürchterliche Angst davor, noch einmal auf eine Farm zu gehen, aufgrund der Erfahrung und auch wegen des Alleinseins. Denn was viele absolut nicht nachempfinden können, wie abgeschnitten man auf den meisten Farmen ist. Das Internet ist nicht nur Zeitvertreib, sondern Kontakt zur Familie und zu Freunden. Wenn der wegbricht, ist man fürchterlich isoliert. Und demnach sehr einsam, insbesondere, wenn man sich mit seinen Hosts nicht so gut austauschen kann oder nicht versteht. Netflix gucken? Ist nicht. Spotify hören? Ist nicht. Und das ging mir in dem Zustand, in dem ich nach der Horror-Farm war, sehr an die Substanz. Also blieb mir vorerst die Flucht in die Stadt, womit ich sehr unglücklich war. Weil ich genau das nicht wollte. Und schon gar nicht in Adelaide.
Ich war traurig, frustriert und auch sauer, wie meine Organisation und die Polizei mit der Farm umgingen und wie überlassen ich mir selbst war. Zwar fing mein geliebtes Hostel in Adelaide, das Tequila Sunrise, das Ganze gut ab, aber einfach war es nicht.


Ich lebte in einer Stadt, die ich nicht mochte und während ich versuchte, herauszufinden, wie es nun für mich weitergeht – Farm, irgendwohin reisen, Jobs machen, die nicht machen wollte, zurück nach Deutschland fliegen – ging ich täglich in die Library und vertrieb mir dort die Zeit. Ich lernte Dänisch, wozu ich all die Jahre zuvor nie gekommen war, weil ich so viel arbeiten musste. Ich spielte Sims, weil ich dazu ewig keine Zeit gefunden hatte. Ich suchte halbherzig nach Jobs. Und ich begannzu schreiben.


Was ist mir dafür für Hass auf Instagram entgegen gebracht worden. Ich sei doch nicht in Australien, um nur Sims zu spielen. In einem Hostel zu leben. Dafür sollte ich um die halbe Welt fliegen, nur um dann in der Library zu hocken? „Du wirst es bereuen, das sag ich dir!!!“


Was viele vergessen: Man macht dort keinen Urlaub. In einem vierwöchigen Urlaub mag es super sein, jeden Tag Action zu haben, Ausflüge zu machen oder neue Dinge zu erleben. Jeden Tag optimal zu nutzen. Das hält man vielleicht auch für ein paar Monate durch. Aber nicht ein Jahr. Ich war müde und ausgebrannt davon, täglich neuen Input zu erhalten, den ich gar nicht so schnell verarbeiten konnte, wie ich ihn erlebte. Ich war übersättigt von den vielen Eindrücken, die sich mir tagtäglich erschlossen. Und ja, es war auch anstrengend, sich täglich an eine neue Gegend zu gewöhnen, sich dem Rhythmus eines Hostels anzupassen, sein Sozialgefüge immerzu neu zu definieren; aufzubauen, abzureißen, und das auch zu verarbeiten. Lieb gewonnene Menschen gehen zu lassen und sich neuen zu öffnen. Mit der Gewissheit, dass man sich vermutlich nie wieder sieht.


Ich möchte nicht jammern. Denn mir ist durchaus bewusst, wie gut ich es habe, so eine Reise machen zu können. Aber ich möchte auch nicht sagen, dass ich das so leicht weggesteckt habe. Das mögen andere tun. Aber ich bin nicht andere.


Und ehrlich gesagt war ich es leid, dass das genau das war, was Fremde mir zum Vorwurf machten. Ich bin kein Travelblogger, sondern jemand, der innerhalb eines Jahres auch mal eine Auszeit braucht.

Whitsundays

Hätte ich die drei Monate auf der Horrorfarm durchgezogen, hätte ich vermutlich jeden Tag dreckige Schuhe und Pferdemist gepostet – wäre sicherlich auch langweilig gewesen für den einen oder anderen Follower. Hätte ich drei Monate in der Fabrik am Fließband gestanden, wäre das jetzt auch nicht so irrsinnig spannend. Gegenfrage: Fliegt man dafür um die halbe Welt? Denn ehrlich gesagt sind die meisten Jobs in Australien sowohl von den Bedingungen als auch von den Tätigkeiten her nicht so der Knüller, auch wenn sie Spaß machen.

Und damit landen wir
wieder beim Thema Erwartungen.

Drei Monate in der langweiligsten Stadt Australiens zu stranden, mit Geldsorgen und Ängsten im Gepäck, während man täglich in die Library geht und einen Roman schreibt war garantiert nicht das, was ich mir von meinem Australienjahr erwartet und erhofft habe. Und darunter habe ich anfangs sehr gelitten.
Weil die Situation, dass man diese Chance nur einmal im Leben hat, unglaublich viel Druck ausübt und weil die eigenen Erwartungen und die anderer, das ebenfalls tun. „Nutz jeden Tag bestmöglich aus!“
Man kann aber nicht jeden Tag auf Action sein und in die Wellen preschen. Das geht nicht. Denn man lebt in diesem Land und macht keinen Urlaub. Und zum Leben gehört auch mal eine Phase des Stillstands oder der Entspannung dazu. Das verwechseln so viele und das hat mich irgendwann auch wütend gemacht. Denn gerade Außenstehende, gleichgültig ob on- oder offline, haben niemandem in so eine Situation reinzureden.
Nun ja. Ich bin mit meinen Erwartungen ziemlich auf die Schnauze gefallen. Habe das Beste aus der Situation gemacht, was an dem weltbesten Hostel lag, aber schön war es nicht. Denn dieser Druck war immerzu greifbar. Doch dann, als ich mich etwas berappelt hatte und das Leben im Hostel mir immer mehr Spaß machte, weil es eben das weltbeste Hostel ist, besann ich mich auf meine Prämisse zurück:

„Mein Australienjahr soll das wichtigste Jahr sein,
das ich je erleben werde.“

Ja, ich hätte sehr gern mehr Farmarbeit gemacht, aber das ging aufgrund dieser Erfahrungen nicht mehr. Und damit zerbrach ein kleiner Traum von mir, worunter ich sehr gelitten habe, weil es eben mit Erwartungen manchmal nicht so klappt, wie man sich das vorstellt. Ich habe eine tolle Farm kennengelernt, sehr viel gelernt und es hat mir Spaß gemacht. Das sind Erfahrungen und Erinnerungen, die mir niemand mehr nehmen kann und lieber belasse ich es dabei, als noch einmal eine weitere Horrorfarm kennenzulernen, in denen ich monatelang, abgeschnitten von der Außenwelt Mist schaufle. Ich habe doch das erlebt, was ich wollte, nur vielleicht nicht in dem Umfang, wie ich es gern erlebt hätte. Ich bin etwas traurig, weil ich keine Kälbergeburten erleben konnte, aber irgendwann werde ich mir diesen Wunsch erfüllen, das weiß ich. (falls das hier jemand liest, der ein paar Kühe hat, bitte schreib mir!)

Weltbestes Hostel: Tequila Sunrise Hostel Adelaide

Aber das Wichtigste ist: Ich habe das wichtigste Jahr meines Lebens erlebt. Ich habe zum Schreiben zurückgefunden, Menschen kennengelernt, die genau das wertschätzen. Ich habe drei unglaublich tolle Monate in einem Hostel verbracht, das nicht nur die geilste Klassenfahrt ever war, sondern sämtliche Wunden meiner Vergangenheit heilen ließ. Ich habe inspirierende Gespräche geführt, die noch immer in mir nachklingen, mich begleiten, täglich formen. Ich habe so viel gelacht, wie noch nie in meinem Leben. Tequila war die beste Zeit meines Lebens. Die hätte ich auf keiner isolierten Farm erlebt. Aber nicht nur das. Ich habe einen gesamten Kontinent bereist, viel über die Kultur und das Land und seine Geschichte erfahren. Ich kann mich blind in diversen Städten orientieren und habe Coober Pedy überlebt. Ich habe meinen geliebten Mindil Market nach 10 Jahren besucht, meine liebste australische Band gesehen und mein erstes Tattoo machen lassen. Ich habe die schrecklichsten Buschfeuer Australiens Geschichte erlebt und die Harbour Bridge erklommen. Ich habe die riesigsten Spinnen meines Lebens gesehen, bin allein durch die Blue Mountains gewandert und eine Nacht auf einem Schiff verbracht. Ich saß über dreißig Stunden im Bus, während ich nachts durchs Outback gefahren bin. Ich bin als eine andere Person zurückgekehrt. Und das ist genau das, was ich wollte. Und von daher: Ich habe alles richtig gemacht. Ich habe das Jahr optimal genutzt. Ich bereue absolut gar nichts.

Abschließend möchte ich sagen:

Jeder definiert sein Auslandsjahr anders und ich denke, niemand hat das Recht, einen dafür zu be- oder verurteilen, vor allem, wenn man selbst nie in dieser Situation war. Jeder macht das, was er oder sie für richtig empfindet. Ob es Fabrikarbeit, Farmarbeit, Beachpartys oder Arbeit an persönlichen Zielen ist. Für keine dieser Aktivitäten muss man zwangsläufig reisen, oder?


Zu tun, was man für sich selbst als richtig erachtet sollte die einzige Erwartung sein, die wir an uns und so ein Jahr stellen sollten und nicht den krassen Stories hinterherjagen, die man nach der Rückkehr seiner Familie und Freunden (oder Social Media) erzählt. Manchmal kommt es eben anders, als man es sich vorstellt, wünscht oder plant. Aber die große Kunst ist es, darauf zu reagieren und damit umzugehen. Das Beste draus zu machen. Das ist mir anfangs nicht gelungen, aber ich habe daraus gelernt.


Am Ende sollte so ein Jahr nicht das beste, sondern wichtigste werden. Und das hab ich definitiv erreicht.


No worries,

Sarah

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