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Januar 2021

G’day, Mates!


Der erste Monat des neuen Jahres ist schon wieder vorbei und ich möchte euch gern erzählen, wie ich ihn erlebt habe.

Mein Januar war ziemlich ereignislos, was auch daran liegt, dass wir uns noch immer im Lockdown befinden. Zu Beginn des Monats zog ich, wie jeden Januar, mein Hausstauballergiefestival durch, bei dem ich gnadenlos entrümple. Dieses Mal kam nur ein großer Müllsack zustande, weil ich Vieles schon stark reduziert habe, aber es tut immer wieder gut, sich von Dingen zu trennen, die man nicht braucht. Ich habe auch so einige Bücher verkauft und nun endlich wieder mehr Platz im Regal. Ich habe vier Dänisch-Lektionen gelernt, stoße aber langsam an meine Grenzen des Selbstlernens. Da ich aber keine Sprachschulen unterstützen möchte, die ihre Lehrkräfte auf Basis der illegalen Scheinselbstständigkeit oder mit unzumutbaren befristeten Verträgen beschäftigen, wird es schwer, einen Kurs zu finden, den ich besuchen kann. Außerdem habe ich weiter ASL, American Sign Language, gelernt. Ich strebe nicht an, diese Sprache wirklich zu beherrschen, sondern suche mir Lieder, die ich mag und lerne die dazu gehörigen Gebärden. Diesen Monat war der Tequila-Theme Song dran „Walk me home“ von P!nk. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß. Ende des Monats ging ich zum Ohrenarzt, weil sich mein rechtes Ohr verstopft anfühlte und kam mir wie ein Hochstapler vor, mitten in einer Pandemie völlig grundlos zum Arzt zu gehen. Nun ja. Stellte sich heraus, dass ich eine Gehörgangsentzündung habe, die mich noch immer ein wenig beeinträchtigt. Es tut nicht mehr so weh wie am Anfang, aber Sport kann ich knicken, da mir schnell schwindlig wird und das Ohr fühlt sich noch immer dick und verstopft an. Mal sehen, wie lang ich damit noch zu tun habe 🙁

Mein Lesemonat war produktiv, aber die Bücher selbst nicht so der Hit, abgesehen von Defending Jacob, das jetzt schon Anwärter auf mein Jahreshighlight ist. Ich habe die Serie gesehen und wollte das Buch nur lesen, weil das Ende anders ist. Dass ich das Buch fast noch besser finde als die Serie, hätte ich nicht erwartet, weil das überhaupt nicht mein Genre ist. Beinahe hat mich Die Hälfte der Sonne von Chimamanda Ngozi Adichie in eine Leseflaute katapultiert. Das Buch fand ich schrecklich, wenn auch von der Botschaft wichtig. Leider macht das noch lange kein schönes Leseerlebnis. Ich habe dann noch The Tribe: Birth of the Mall Rats gelesen. Schlecht geschrieben, aber es hat mich unterhalten und nostalgisch gemacht. Schade, dass da keine weiteren Teile mehr folgen, aber wie alles, was die Produktion beginnt: Es wird nie zu Ende geführt, so langsam gewöhne ich mich nach 15 Jahren dran.

Ich liebe ja die Zeitmanagement-Spiele von GameHouse, insbesondere die Delicious-Serie. Diesen Monat habe ich Heart’s Medicine Season One gespielt, von dem ich maßlos enttäuscht war, weil es viel zu leicht und demnach sehr langweilig war. Die nachfolgenden Teile sind wesentlich besser und das Krankenhaus-Setting ist zur Abwechslung von Restaurants und Co sehr angenehm. Danach ging es mit dem ersten Teil von Dr. Cares weiter, einer Tierärztin. Ihren Charakter fand ich anstrengend, aber das Spielerlebnis mochte ich sehr. Außerdem habe ich in Sacred 2 Fallen Angel – my one and only love forever and always – meine Hochelfe (oder Hoch11e, wie die Kenner sagen :D) auf Level 15 gebracht. Diesen Charakter werde ich nicht weiterspielen, aber hach. Ich liebe da Spiel so sehr, es war wie nach Hause kommen, während ich durch die Elfenregion Ancarias streife (und Kobolde erlege, hehe).

Im Dezember habe ich mit Orange is the new black angefangen und diesen Monat eigentlich nur diese Serie geschaut. Mittlerweile bin ich am Ende der fünften Staffel und fast schon traurig, dass nach der siebten Schluss ist. Ich finde die Serie genial und kann gar nicht verstehen, wieso ich damit so lange gewartet habe. Sie ist lustig (bis absurd, aber immer noch unterhaltend), kritisch und ich habe wirklich alle Charaktere liebgewonnen, weil sie so vielschichtig sind. Absolute Empfehlung! Gemeinsam mit Julia habe ich Groupies bleiben nicht zum Frühstück gesehen, ein Film, den ich immer wieder gucken kann 🙂

Diesen Monat hat es mich wieder in die 90er zurückversetzt, weswegen meine Playlist fast pausenlos lief.

Haddaway - What Is Love [Official]

„Ich habe momentan Halsschmerzen und da gibt es so ein Spray. Zuerst brennt es und dann schmeckt es nach Wurzel. Aber es ist total geil.“

Der Herr Rota – Januar 2021

Der Februar wird vermutlich ebenso ruhig wie der Januar. Sollte es Lockerungen geben, wird das Highlight vermutlich ein Friseurbesuch sein. Wenn nicht, ist das für mich aber auch vollkommen in Ordnung. Ansonsten stürze ich mich weiter in meine Projekte, bei denen ich mich auf Mona, Tequila und den dritten Teil der Jahreszeiten-Reihe konzentrieren möchte.

Wie war euer Januar?


No worries,

Sarah