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Camp NaNoWriMo – Woche 3

G’day, Mates!

Die vorletzte Woche im Camp ist angebrochen und ich bin auf der einen Seite froh, wenn es etwas ruhiger wird, aber auf der anderen Seite auch sehr traurig. Ich liebe den Austausch in unserer Cabin und das gemeinsame Werkeln an Projekten.

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14.04.2018

Wie lief das Schreiben?

An sich gut. Nur merke ich langsam, dass ich viel zu wenig Wörter geplant habe. Entweder ich werde nicht fertig, was blöd wäre, oder ich werde fertig und es fehlt super viel (vor allem Sightseeing), was auch blöd ist. Ich bin gerade sehr zwiegespalten und genervt, weil ich keine richtige Lösung dafür finde. Vielleicht werde ich mich wenigstens in die erste Überarbeitungsrunde stürzen, solang das Camp noch läuft, sofern ich früher fertig werde. Hab ich so noch nie gemacht, aber es gibt ja für alles ein erstes Mal 🙂

Das Projekt

Heute lief es ganz gut. Auch wieder weniger Sightseeing, sondern eher soziale Interaktionen, aber die sind mir besser gelungen als an den vergangenen Tagen – ich habe eben auch mehr Zeit. Ich wünschte, es wäre für die restliche Zeit im Camp auch so. *seufz*

Wo befinde ich mich gerade?

Ich sitze mit meinen Freunden auf dem Campingplatz und wir streiten uns.

Zitat

»Dann macht Elias eben auch den Schiedsrichter.«
»Das geht nicht, unsere Schiedsrichter können sich nicht leiden«, warf ich ein.

Fazit

Ich bin zufrieden. Eigentlich wollte ich 5.000 Wörter schreiben, aber das hat nicht geklappt. Ist aber überhaupt nicht schlimm. 4.000 Wörter können sich auch sehen lassen 😉


Geplant: 5.000 Wörter
Geschrieben: 4.006 Wörter
Gesamt: 54.391 Wörter

15.04.2018

Wie lief das Schreiben?

Gut, wenn auch etwas zäh. Ich hatte heute echt keine Lust. Das Wetter war so schön und ich hätte lieber draußen gesessen. Aber mein Laptop zickt und spiegelt vor allem zu sehr. Egal. Ich habe meinen angestrebten Wordcount erreicht und damit bin ich zufrieden 🙂

Das Projekt

Macht mir weiterhin Spaß und dieses Mal freue ich mich auch auf die Überarbeitung, weil die erst das wahre Baby zum Vorschein bringen wird <3

Wo befinde ich mich gerade?

Ich baue mit Danny Zelte auf und wir reden über die Zukunft.

Fazit

Es funktioniert und ich habe aus dem Wochenende trotz mehr Arbeit im Brotjob echt nochmal was rausgeholt. Mehr als 8.000 Wörter können sich sehen lassen. Und ich habe so einen guten Puffer für kommende Woche 🙂

Geplant: 4.000 Wörter
Geschrieben: 4.021 Wörter
Gesamt: 58.412 Wörter

16.04.2018

Wie lief das Schreiben?

Zäh. Frustrierend. Keinen Bock gehabt. Und vor allem keine wirkliche Idee, wie ich die Ideen umsetzen sollte / kann. Aber das ist okay. Morgen wird es hoffentlich besser.

Das Projekt

Macht heute absolut keinen Spaß. Mir fehlt einfach an allen Ecken und Enden die Zeit. Aber mehr dazu im heutigen Fazit.

Wo befinde ich mich gerade?

Ich habe gerade mit meinen Freunden gerangelt.

Zitat

»Ich nehm es locker mit dir auf. Das wirst du schon noch sehen. Aber erst einmal muss ich duschen. Stinkend kämpft es sich nicht gut. Aurevoir.«

Fazit

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Wahl des Projekts mittlerweile etwas bereue. Denn die Handlung lebt von der Reise. Eine Reise, die ich nicht beschreiben kann, weil mir die Zeit für die Recherche fehlt und ich es nicht mal eben so runterschreiben kann. Und genau das frustriert mich mittlerweile total. Praktisch kein Kapitel ist wirklich fertig, weil das ganze Sightseeing fehlt. Wenigstens freue ich mich jetzt auf eine Überarbeitung, dass das mal passiert, hätte ja auch keiner gedacht 🙂

Geplant: 2.000 Wörter
Geschrieben: 2.024 Wörter
Gesamt: 60.436 Wörter

17.04.2018

Wie lief das Schreiben?

Heute lief es richtig, richtig gut. Ich Verrückte habe einfach mal in 45min 2.000 Wörter geschrieben. Aber das sind dann auch die Szenen, die ich am Ende kaum umschreiben muss, weil sie direkt von Herzen kommen. Daher hat es heute wirklich viel Spaß gemacht. Kurzzeitig habe ich überlegt, mehr zu schreiben, aber der Brotjob wartet…

Das Projekt

Die Szenen waren gerade wirklich gut, da ich keine Recherche brauchte und die Charaktere einfach habe machen lassen. Das fällt mir leicht, weil ich die Chaoten mittlerweile auch schon so viele Jahre kenne.

Wo befinde ich mich gerade?

Ich stehe mit Sha im Waschhaus – komplett in Schlamm besudelt.

Fazit

Heute lief es gut. So darf es morgen gern wieder sein 🙂

Geplant: 2.000 Wörter
Geschrieben: 2.005 Wörter
Gesamt: 62.441 Wörter

18.04.2018

Wie lief das Schreiben?

Okay. Ich kam relativ gut durch den Text und bin auch einigermaßen zufrieden mit dem, was ich geschrieben habe. Langsam aber sicher nähert sich die Reise dem Ende entgegen, obwohl es sich absolut nicht so anfühlt.

Das Projekt

Die Bauchschmerzen wegen des fehlenden Sightseeings überwiegen, aber ich versuche mir einzureden, dass ich es in der Überarbeitung ausbügeln kann…

Wo befinde ich mich gerade?

Ich sitze mit meinen Freunden auf dem Campingplatz und quatsche.

Zitat

»Sag mir nicht, dass ich meinen kindlichen Spirit verloren habe«, sagte Sha mit einer bedrohlich tiefen Stimme.

Fazit

Alles in Butter auf’m Kutter.

Geplant: 2.000 Wörter
Geschrieben: 2.007 Wörter
Gesamt: 64.448 Wörter

19.04.2018

Wie lief das Schreiben?

Ich hatte heute absolut keine Lust aufs Camp und daher schreibfrei gemacht.

20.04.2018

Wie lief das Schreiben?

Ganz gut. Ich habe morgens eine einstündige Session mit 2.000 Wörtern eingelegt, bevor die Hitze zuschlug. Dann bin ich kurz zum Arzt gegangen (der Termine in seinem Urlaub vergeben hat) und kam so immerhin früher nach Hause als geplant, nachdem ich beim Schreibutensilieneinkauf eskaliert bin. Autorenkrankheit Nr. 398, haha 😀 Danach wanderten nochmal 2.000 Wörter ins Dokument und damit bin ich für heute durch und widme mich WTIS.

Das Projekt

Heute lief es gut. Aber ich musste auch primär Interaktionen beschreiben, die gelingen mir generell immer relativ gut. Das Sightseeing wird ja sowieso erst in der Überarbeitung einfließen, von daher …

Wo befinde ich mich gerade?

Und wenn es nur der hagere Typ Mann mit Brille war, den wir nach dem Weg fragten und der glücklich war, dass wir ausgerechnet sein Heimatland ausgesucht hatten, um dort umherzureisen.

Fazit

Eigentlich hatte ich geplant, das Camp dieses Wochenende zu beenden. Aber ich werde es ruhig angehen lassen. Der Monat war mit dem Camp und Brotjob stressig genug. Da muss ich nicht auf den letzten Metern noch mehr Stress verursachen.

Geplant: 4.000 Wörter
Geschrieben: 4.060 Wörter
Gesamt: 68.508 Wörter

Fazit nach Woche 3:

Ich weiß nun, dass ich mich definitiv für das falsche Projekt entschieden habe und bereue es ein wenig. Camp ist nur zweimal im Jahr und eines habe ich mir dadurch ein wenig versaut. Dadurch habe ich mir selber so ein wenig die Möglichkeit genommen, mit vollem Spaß und Tatendrang dabei zu sein. Aber umso mehr freu ich mich auf den Juli, wo ich definitiv wieder teilnehmen werde 🙂

No worries,
Sarah